Gesellschaft und Klimawandel

Das Unwort des Jahres 2009? Für die Unternehmen: Finanzkrise. Doch die eigentliche Gefahr für die Gesellschaft und die Zukunft, die unsere Erde nachhaltig bedrohen wird, ist der Klimawandel. Die Auswirkungen des Klimawandels sind verheerend und das ganze Ausmaß der Katastrophe, die bei den Wissenschaftlern immer noch nicht für Einigkeit sorgt, ist bislang nicht greifbar. Schon jetzt sehen wir uns häufiger mit Wetterextremen konfrontiert: Überschwemmungen und Stürme, Trockenheiten (v.a. USA), Waldbrände, Hurrikans, etc. sorgen in den Nachrichten schon lange nicht mehr für Kopfschütteln.

Doch wie wird sich die Welt verändern, wie sieht die Zukunft der Erde aus? Ist eine Wende überhaupt noch möglich? Ist es überhaupt so dramatisch, wie von einigen Wissenschaftlern behauptet? Kann man mit gegenwärtigen Maßnahmen, wie die Umstellung auf erneuerbare Energien den Wandel überhaupt noch stoppen?

Verfechter von Atomkraftenergie sehen in derselbigen eine einfache Lösung des Problems. Um den CO2- Gehalte zu minimieren, plädieren sie für die weitere, langfristige Nutzung von Atomkraftwerken, ohne über die Risiken für die Gesellschaft und die Natur nachzudenken. Erneuerbare Energien, wie Solarenergie, Windkraft, Geothermik, etc. können zwar nicht unseren Bedarf an Energie vollends decken, aber sind ein Schritt in die richtige Richtung, auf einem sauberen, schonendem Wege Energie bereit zu stellen.

Was hat die Diskussion um den Klimawandel nun aber in den deutschen Köpfen bewirkt? Viele haben ihren verloren geglaubten „grünen Daumen“ wieder entdeckt. Zumindest ist das ein Trend, der sich in den letzten Jahren vermehrt abzeichnete. Einen Gartenzaun kaufen, Blumen- und Gemüsebeete anlegen, um sich der Natur wieder ein Stück näher zu fühlen und nicht selten auch, um biologisch wertvolle Produkte selbst anzubauen.

Der respektvolle Umgang mit der Umwelt ist der Schlüssel für eine gesicherte Zukunft, die die Achtlosigkeit vieler Generationen zu erdulden hat. Den Kindern das nötige Bewusstsein zu ermöglichen, um auf die bevorstehenden und gegenwärtigen Veränderungen der Umwelt richtig reagieren zu können, sollte also ein offenes Erziehungsziel darstellen. Also, warum nicht losziehen und einen Zaun kaufen und den Kindern dadurch zeigen, dass sie für einen gewissen, „kleinen Bereich der Natur“ Verantwortung tragen müssen? Im Exemplarischen lernt man schließlich die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten.