Gesellschaftliche Kaufkraft trotz Finanzkrise
Es ist das Wort des Jahres 2007, ein Begriff der ein ganzes Jahr veränderte und der sich nun knapp drei Jahre später immer noch nicht aus Politik und gesellschaftlichem Leben zurückgezogen hat. Die Finanzkrise hat die westliche Welt erschüttert und die Medien für Wochen im Griff gehabt. Doch wie sieht es jetzt aus, haben sich Hiobsbotschaften bewahrheitet oder ist der Supergau des Wirtschaftsverfalles nicht eingetreten?
Die Finanzkrise hat auf dem Arbeitsmark in der Dienstleistung und im Produktionsmanagment sicherlich ihre Spuren hinterlassen. Doch gehen Umfragen und Statistiken davon aus, dass die Deutschen nur bedingt in ihrer Kaufkraft gehemmt wurden. Die Deutschen sind demnach immer noch ein kauffreudiges Volk und so ist wohl der Bedarf an Luxusgütern wie Champagner, edle Lebensmitteln und Designware zurückgegangen, doch im allgemeinen Kaufverhalten lassen sich nur wenige Abstiche zählen. So lassen sich die Deutschen gerade im Bezug auf Wohnungsausbau und Renovierung immer noch einiges Kosten. Denn es gilt, Qualität ist besser als der kleine Preis. So wird beispielsweise bei Armaturen im Bad, an neuen Küchen oder der Inneneinrichtung immer noch verhältnismäßig viel Geld ausgegeben.
Dieser Trend veranlasst Wirtschaftswissenschaftler dazu eine rosigere Prognose für die Zukunft vorherzusagen. So wird der deutsche Produktions- und Dienstleistungsmarkt zwar noch einige kleine Einbrüche wegstecken müssen, die Gesamtsituation als solche ist aber trotz Finanzkrise positiv.
Trotzdem hat die Finanzkrise gerade im Arbeitssektor einige tiefe Löcher in das deutsche Wirtschaftssystem gerissen. Durch die ausbleibende Auftragslage und den völligen Zerfall großer Konzerne, hat die Finanzkrise viele Arbeitsplätze genommen und dadurch auch viele Familien direkt belastet.
Schwarzmalerei und Untergangsstimmung sollte deshalb jedoch trotzdem nicht verbreitet werden. Es gibt Grund zur Freude denn die Talfahrt der Finanzkrise scheint endgültig überwunden worden zu sein. Das zu erwartende Konjunkturhoch kündigt sich bereits im Bereich der neuen Medien und natürlich der telekomunnikationindustrie an - den Startschuß geben die neuen Smartphones. Ob Nexus One oder das iPhone 4 ohne Vertrag - die Preise sind ständig am fallen wie apfelnews.eu berichtet und verkaufen sich wie verrückt. Bleibt abzuwarten und zu hoffen, dass die Kaufkraft der deutschen Bürger auch in den kommenden Jahren nicht all zu stark nachlassen wird.