Gut für Europas Gesellschaft
Fast jeder war sehr gespannt darauf. Wie würden sie aussehen, die neuen Euro-Münzen, in Deutschland zu haben ab dem 17. September 2001? Die meisten erinnern sich auch noch sehr gut daran, an diese Umstellung auf die neue europäische Einheitswährung Euro. Andere wollten nichts davon wissen und sprachen sofort vom „Teuro“.
Ob gewollt oder ungewollt, 1990 begann der freie Kaoitalverkehr zwischen den EU-Staaten, 1994 folgte die zweite Stufe mit der Gründung des Europäischen Währungsinstituts, kurz EWI, Vorläufer der EZB. Die Haushaltslage der Mitgliedsländer musste sich einer Überprüfung unterziehen lassen. 1995 beschloss der Europäische Rat den Namen „Euro“.
Von Interesse ist die europäische Einheitswährung auch für die Personaldienstleister. Sicher wird man beim Arbeitnehmerüberlassungsgestz noch einiges verbessern können, aber der Personaldienstleister steht nicht nur für Zeitarbeit. Generell ist er in der Personalvermittlung tätig. Auch z.B. Ingenieursdienstleister und andere Bereiche im Projektmanagement können durch Personaldienstleister vermittelt werden. Übergreifende europäische Aufgaben bei einer einheitlichen Währung stellen an die Personaldienstleister neue Anforderungen und schaffen neue Möglichkeiten.
Ökonometrie kann hier in mehreren Bereichen zum Einsatz kommen. Z.B. braucht man sie zur der Überprüfung volkswirtschaftlicher Modelle und somit zur oben erwähnten Einschätzung der Mitgliedsländer. Aber auch die Betriebswirtschaft ist natürlich an den Ergebnissen interessiert. Überprüfung von Theorien mit Hilfe der Mathematik und statistischer Daten, etwa aus dem Bereich der Sozial- und Bevölkerungsstatistik, können in der Marktforschung verwendet werden und sind letztendlich auch für Personaldienstleister von Interesse.
Vorteile der Einheitswährung erhoffte die Staatengemeinschaft sich in verstärktem Handel und in wirtschaftlicher Zusammenarbeit. Der Erfolg gibt ihr Recht.Nicht zuletzt mit Hilfe der Personaldienstleister, die übrigens eine der am schnellsten wachsenden Branchen sind, hat sich diese Hoffnung bestätigt. Apfelernte, Weinlese, Animateure, Hotelpersonal, Baupläne und deren Umsetzung, Ausbau der Infrastruktur, aber auch Klimaschutz und Energie, zusammen geht es besser, unterstützt durch die Personaldienstleister und ökonometrische Methoden.
Der touristische Bereich mit all seinen Herausforderungen für Personaldienstleister trägt nicht unwesentlich zur zunehmenden Akzeptanz des Euro als Einheitswährung bei. Weil bei vielen Reisen das Geld nicht mehr umgetauscht werden muss und durch den problemlosen Preisvergleich ist der Euro gern gesehen. Die Schweiz sieht sich im Moment in einer stabilen Position, stabil ohne Euro und als Nichtmitglied der EU. Überlegungen zu eventuellen Veränderungen, die es auch dort schon gegeben hat, sollten aber nicht ausgeschlossen werden.